Wer anderen eine Grube gräbt, sollte nicht mit Steinen werfen!

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Träume und Alpträume aus Sand

Wenn mich dieser Tage jemand fragt, wie ich Kunst definiere, dann sage ich ihm “guck dir an was Ксения Симонова (lies Kseniya Simonova) macht, DAS ist Kunst.” Die 24 Jahre junge Ukrainerin hat für mich alles, was ich mir von einer Künstlerin Wünsche: Ihre Kunst ist außergewöhnlich, sie beherrscht ihr “Malwerkzeug” absolut meisterhaft, und vor allem: Ihre Kunst bewegt - und das gleich in vielerlei Hinsicht. Noch dazu sieht sie umwerfend gut aus und führt ihre Show zu Musik von Apocalyptica’s Metallica Covern auf.

Bekannt wurde sie, wie so viele außergewöhnliche Talente dieser Tage, durch ihren Auftitt bei “Ukraine’s Got Talent”, dem ukranischen Ableger von “America’s Got Talent”, was man ja mittlerweile schon als “Talentshow-Franchise” bezeichnen könnte, da es die gleiche Show mittlerweile in wirklich unzähligen Ländern gibt, und die auch überall gleich heißt; nur in Deutschland natürlich nicht, hier heißt das ganze nämlich ironischer Weise “Das Super-Talent”, welches wir vermutlich noch länger vergeblich suchen, und falls wir es hier irgendwann doch mal finden, isses sicher immigriert, darauf geh ich jede Wette ein.

Kseniya erzählt schöne und auch traurige Geschichten in vergänglichen Bildern aus Sand. Legt euch schonmal ein paar Taschentücher bereit, denn was ihr gleich sehen werdet, hat’s wirklich in sich. Ich belächle ja gern mal hier und da den ein oder anderen Emo dafür, so nah am Wasser gebaut zu sein, aber wenn ich mir den “Sand Animation” Auftritt von Kseniya angucke, dann muss auch ich harter Kerl zugeben: So viel Schönheit kann einem schon mal eine Träne ins Auge treiben…

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