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Soul Calibur IV: He-Man vs. Super Mario

Ende Juli ist mit Soul Calibur IV das beste Prügelspiel aller Zeiten erschienen. Diesen Satz dürft ihr gern als meine offizielle Review zum Game auffassen. Schon seit ich den ersten Teil damals auf der Sega Dreamcast gespielt habe, war ich von Soul Calibur einfach begeistert, weil es im Gegensatz zu vielen anderen Beat’m Ups kein einfacher Button-Masher ist, bei dem man von der ungeübten Freundin mit der “never change a winning button“-Taktik ins Nirvana geknüppelt werden kann, sondern zur Meisterklasse wahres Training erfordert und pures Glück als Faktor nahezu ausschließt.

Jeder Character hat eine ganze Hand voll Moves, die in Kombination mit verschiedenen Schritt-Stellungen und der Position zum Gegner variieren, was jedem Kämpfer letztendlich gefühlte 100+ verschiedene Angriffstechniken verleiht und dutzende von verheerenden Kombos möglich macht.

Ein weiteres einzigartiges Feature der Reihe ist, dass auf jeder der verschiedenen Platformen, auf denen das Spiel bisher erschienen ist, jeweils ein prominenter Special-Character zur Verfügung steht. So hatten in der Vergangenheit bereits Todd McFarlane’s Spawn auf der XBOX und Link aus der Zelda-Reihe auf dem Nintendo Gamecube ihre Kampfsport-Debüts. Diese Tradition wird natürlich auch im vierten Teil fortgesetzt, doch diesmal sogar noch eine Latte abgefahrener! Wie wir ja bereits im Januar berichteten, beehren diesmal Meister Yoda (auf der XBOX 360) und Darth Vader (auf der PlayStation 3) die NextGen-Konsolen als Special-Characters.

Und als wären Star Wars Gastauftritte nicht schon genug, haben die Schöpfer dieses Über-Games dem Spiel diesmal noch ein ganz besonderes i-Tüpfelchen verliehen. Es heißt “Character Creation” und es ermöglicht einem seine eigenen Charakter für’s Spiel zu erschaffen. Die Charaktere basieren alle auf jeweils einem von ca. 20 verschiedenen Kampfstilen (welche wiederum auf den altbekannten Hauptcharakteren der Serie basieren), jedoch können vom Körperbau über Gesicht und Hautfarbe bis hin zur Kleidung und den Waffen alle Attribute des eigenen Kämpfers selbst festgelegt werden. Was auf den ersten Blick nur wie ein nettes Gimmick erscheint ist tatsächlich eines der bahnbrechendsten neuen Features in einem Prügelspiel ever! Denn mit Hilfe der Character Creation Funktion lassen sich nicht nur bekannte Kämpfer anderer Beat’m Up Serien für Soul Calibur IV nachbauen, sondern praktisch jede bekannte Figur, egal ob aus Film, Fernsehen, Comics oder der Bravo Foto-Love-Story!

Um einmal zu verdeutlichen wie nahe diese Nachbauten den Originalen kommen, habe ich hier mal ein paar meiner Favoriten aus dem Web zusammengetragen:

Raiden (Mortal Kombat)
Raiden

Sagat (Street Fighter)
Sagat

Dr. Doom (Comic)
Dr. Doom

Nightwing (Comic)
Nightwing

Tidus (Final Fantasy)
Tidus

Auron (Final Fantasy)
Auron

Mein bisher ungeschlagener Favorit: HE-MAN!
He-Man

Einige Kreationen gehen aber auch schonmal etwas nach hinten los… So erinnert zum Beispiel dieser Versuch aus Super Mario einen harten Straßenkämpfer zu machen eher an einen der Village People…
Super Mario

Und wenn dann noch jemand versucht Rotschopf Ronald McDonald mit Scheerenhänden zu bestücken, dann wird’s langsam richtig unheimlich…
Ronald McDonald

Und wie solche wahrheft epischen Kämpfe dann in Action aussehen könnt ihr euch in diesem Video ansehen:

YouTube Preview Image

Mein Fazit also: Vollste Kaufempfehlung! Schon allein um endlich einmal die Frage zu beantworten wer der Siger wäre, in einem Kampf zwischen He-Man und meiner alten Mathe-Lehrerin… ;)

2 Kommentare

Soul Calibur IV feat. He-Man…

Kollege Asphar ist dem Zauber von Soul Calibur IV vollends verfallen und bezeichnet es als “das beste Prügelspiel aller Zeiten”. Auch ich, selbst seit Dreamcast-Tagen bei Soul Calibur dabei, bin begeistert - und dass man sich im Figurenedi…

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